Das Velo, unser Glücksrad

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Wind im Haar, die Füsse pedalieren und vorbei zieht der Duft vom Sommer. Keine Frage, Velo fahren macht glücklich. So glücklich, dass im World Happiness Report Fahrrad freundliche Länder besser abschneiden als andere. Von wegen störrischer Drahtesel, unser Velo ist ein wahres Glücksrad.

Während der ECF Cycling Barometer jene europäischen Länder aufführt, die für Fahrradfahrer am freundlichsten sind, listet der World Happiness Report die glücklichsten Nationen auf. Vergleicht man die beiden Reports, erkennt man schnell die Gemeinsamkeiten. Viele Bike freundliche Länder tummeln sich auch im World Happiness Report in den vorderen Rängen.

Glücklichste Pendler sind mit dem Velo unterwegs

Alle Jahre wieder schwingen sich im Juni jene Leute auf den Sattel, die sonst ganz gerne im Bürostuhl lungern. Die Aktion bike to work soll motivieren, öfters mal mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Das ist übrigens in doppelter Hinsicht eine gute Idee. Man hält sich nicht nur fit, sondern macht sich auch glücklich. Wer den täglichen Arbeitsweg mit dem Velo zurück legt, ist nämlich mit Abstand der glücklichste Pendler. Wenn das nicht ein Argument für “Wind im Haar” und gegen “Dichtestress im Zug” ist.

Pendlergrafik

Wieso macht Rad fahren glücklich?

Wenn wir uns bewegen, schüttet unser Körper Glückshormone aus. Das bestätigen nicht nur zig Studien sondern auch die Teilnehmer der 5×50 Challenge. Zusätzlich ist es die Unabhängigkeit des Radfahrens, die beflügelt. Kein Fahrplan, kein Gedränge, kein Sitznachbar, kein Stau, keine Einbahnstrasse und keine fixen Haltestellen. Start, Ziel, Tempo, Zwischenstopps und Wege werden selber bestimmt. Und mit dem Velo kann man diese Unabhängigkeit jeden Tag aufs Neue auskosten. Heute entlang dem Rapsfeld und morgen Zwischenstopp beim Lieblingsbäcker.

Kein störrischer Drahtesel im Keller, sondern ein Glücksrad, das raus auf die Strassen gehört.

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Lieber Sommer, du machst uns glücklich

Sommer macht uns glücklich

Kaum ist einer vorbei, können wir den nächsten kaum erwarten. Der Sommer hat es uns angetan. Leckere Wassermelonen und Sand zwischen den Zehen allein können nicht der Grund sein für die alljährlich wiederkehrende Vorfreude. Doch was steckt dahinter? Vielleicht das Glück. 

Dass wir bei schönem Wetter glücklicher sind als an grauen Herbsttagen, erstaunt kaum. Schliesslich sorgt die Sonne dafür, dass unser Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet. Und je länger und sonniger die Tage werden, umso glücklicher fühlen wir uns auch. Was ist jedoch mit den unerträglich heissen Hundstagen? Kaum einer freut sich über Hitzewellen.

Tatsächlich machen uns nur Temperaturen bis rund 33 Grad Celsius glücklich. Danach sinkt das Glücksempfinden rasant. Als ideale Glückstemperatur wird 27 Grad Celsius gehandelt. Selbst wenn wir uns an heissen Tagen eher schlapp fühlen, trübt das unser Glück kaum. Die Trägheit sorgt dafür, dass wir weniger hinterfragen und weniger skeptisch sind. Automatisch fühlen wir uns zufriedener und ausgeglichener, somit auch glücklicher. Wir treffen auch Entscheidungen einfacher, da wir nicht alle möglichen Optionen zuerst durchdenken.

Sommer auf dem Wasser

So positiv es für das Glück ist, der Berufsalltag spürt diese Auswirkungen auch, allerdings negativ. Die Produktivität leidet an Sommertagen stärker, da wir gedanklich bei all den tollen Aktivitäten sind, die man an schönen Tagen draussen tun könnte. Es erstaunt daher nicht, dass wir an Regentagen rund 30 Minuten länger im Büro sitzen bleiben als bei schönem Wetter.

Aber über die Produktivität sollte sich an Sommertagen nur dein Chef Gedanken machen. Durch die Trägheit bist du nämlich viel zu schlapp, um darüber nachzudenken, ob es jetzt vernünftig ist, bereits um 17 Uhr das Büro zu verlassen oder die Mittagspause im kühlen Nass zu verbringen. Du tust, was dir gefällt und dich glücklich macht: Die längeren Tage geniessen und mit Dingen vollpacken, die du so sehr am Sommer magst. Wie eben Wassermelonen und Sand zwischen den Zehen …

Ach Sommer, du machst uns glücklich.

100 Tage glücklich sein

100 happy days

Vor zwei Wochen beendete das #TeamHappySwiss die 5×50 Challenge. Fünfzig Tage am Stück Sport sorgte für mehr Zufriedenheit im Alltag. Nun steht die nächste Glücksaktion an: #100happydays. Während hundert Tagen halten die Teilnehmer täglich einen Glücksmoment fest. Klingt einfach, oder? Aber aufgepasst, ganze 71 Prozent der Teilnehmer schaffen es nicht, weil sie angeblich zu wenig Zeit haben.

AKTUALISIERUNG: Jetzt auch offline mitmachen. 

Wie funktioniert #100happydays?

“Ich will doch nur glücklich sein.” Und trotzdem nehmen sich viele die Zeit nicht, um sich Gedanken über das kleine Glück im Alltag zu machen. Das will die Aktion #100happydays ändern. Wer sich der Herausforderung stellen will, registriert sich und mailt die nächsten 100 Tage täglich ein Bild mit dem persönlichen Glücksmoment an die Organisatoren oder teilt dieses in den Social Media. So einfach ist das Prinzip der Glücksaktion.

Offline mitmachen

Damit aber im #TeamHappySwiss auch Personen an der Aktion mitmachen können, die nicht jeden Tag online sein wollen oder können, macht die Glüxbox hier eine kleine Änderung. Wer zwar 100 Tage lang einen Glücksmoment festhalten möchte, dies aber primär offline tun will, kann sich einfach für das #TeamHappySwiss anmelden, nicht aber auf der offiziellen Webseite von 100happydays registrieren. Die Glücksmomente können offline zum Beispiel in einem Notizbuch oder mit einer Fotokamera festgehalten werden.

Was soll die Aktion bewirken?

Wer bewusster durch den Alltag geht und dankbar ist für die kleinen Glücksmomente, geht allgemein zufriedener durch das Leben. Damit diese Wirkung auch nach den hundert Tagen anhält, kann man am Ende der Aktion ein kleines Bildband mit seinen persönlichen Glücksmomenten bestellen. Gleichzeitig unterstützt man damit die verschiedenen Glücksaktionen der 100happydays Foundation. Wer offline mitmacht kann seine Glücksmomente natürlich in einem Notizbuch festhalten und immer mal wieder darin stöbern.

can you be happy?

#TeamHappySwiss geht an den Start

Weil die Erfahrung der 5×50 Challenge zeigte, dass im Team alles etwas einfacher geht, lanciert die Glüxbox auch für die #100happydays-Aktion ein #TeamHappySwiss. Die Teilnehmer sollen durch den Austausch motiviert werden, die ganzen hundert Tage durchzuhalten. Das #TeamHappySwiss startet die Aktion #100happydays zeitgleich mit dem Sommeranfang am 21. Juni.

Werde Teil vom #TeamHappySwiss!

Online oder offline? Entscheide dich, ob du offiziell bei der Aktion #100happydays mitmachen willst und 100 Tage online einen Glücksmoment festhalten kannst oder ob du primär offline mitmachst und einzelne Glücksmomente online teilen wirst.

Online-Teilnehmer:

  1. Registriere dich auf #100happydays mit Startdatum am 21. Juni und Hashtag #TeamHappySwiss.
  2. Trage dich in den Team-Verteiler des #TeamHappySwiss ein. So hat die Glüxbox eine Übersicht und kann das ganze Team entsprechend informieren und auf dem Laufenden halten.
  3. Markiere den 21. Juni dick im Kalender, dann geht es los mit #TeamHappySwiss und #100happydays.

Offline-Teilnehmer:

  1. Trage dich in den Team-Verteiler des #TeamHappySwiss ein. So hat die Glüxbox eine Übersicht und kann das ganze Team entsprechend informieren und auf dem Laufenden halten.
  2. Markiere den 21. Juni dick im Kalender, dann geht es los mit #TeamHappySwiss und #100happydays.

Dass diese Glücksaktion hier in der Glüxbox stattfindet, ist Rahel zu verdanken. Dank ihrem Hinweis packen wir die #100happydays gemeinsam als Team an und nicht allein im stillen Kämmerlein. An dieser Stelle noch ein ganz offizielles und herzliches Merci an dich, Rahel!

So, genug Wörter und Hashtags aneinandergereiht: Nimmst du die Herausforderung an und wirst Teil der Glücksaktion?

#einfachhappy in Berlin

Happiness Kongress Berlin

Das Happiness Institut in Berlin veröffentlichte am Freitag eine neue Studie zum Thema Lebensfreude und lud nach Berlin. Am Happiness Kongress diskutierten nicht nur Fachexperten über die Megatrends der Gesellschaft und ihr Potenzial für mehr Lebensfreude, auch die breite Öffentlichkeit erlebte am Samstag, wie mehr Lebensfreude in den Alltag gepackt werden kann. Und irgendwie waren tatsächlich alle #einfachhappy. 

Seit 2012 untersucht das Happiness Institut das Phänomen der Lebensfreude. Die neuste Studie enthält zig spannende Glücks-Erkenntnisse, welche am Fachsymposium ausführlich diskutiert wurden. Die Glücksforscher haben aus dem umfangreichen Material 10 Tipps formuliert, mit welchen auch du mehr Lebensfreude in deinen Alltag bringst. Hier kurz und knapp zusammengefasst:

10 Tipps für mehr Lebensfreude - Happiness Institut

  1. Sei du selbst: Wer bist du und was willst du? Definiere und verfolge deine grossen und kleinen Ziele im Leben.
  2. Sei Teil einer Familie: Familie ist überall dort, wo du Liebe, Fürsorge und echtes Interesse findest. Ob “richtige” Familie oder Freundeskreis spielt heute keine Rolle mehr.
  3. Sei entscheidungsfreudig: So viele Möglichkeiten etwas zu tun, aber auch etwas zu verpassen. Entscheide dich bewusst für eine Sache. Eine Wahl treffen und bewusst auf etwas verzichten macht glücklich.
  4. Sei geplant planlos: Geniesse deine freie Zeit und tu auch mal einfach nichts. Freizeit soll schliesslich mehr Musse statt Muss sein.
  5. Sei am richtigen Platz: Wähle eine Arbeit, die für dich sinnstiftend ist und einen Arbeitgeber, der deinen Werten entspricht. Lässt du deine Identität zuhause, bleibt auch deine Motivation dort.
  6. Sei anwesend: Weg vom Handy-Display und hin zur Face-to-Face-Kommunikation. Triff deine Freunde bewusst, übe Achtsamkeit und konzentriere dich auf das Gespräch.
  7. Sei experimentierfreudig: Versuche mal eine neue Perspektive aus. Raus aus dem eigenen Denken, rein ins „Reframing“.
  8. Sei zufrieden: Wir haben alle Möglichkeiten dieser Welt und auch immer neue Ansprüche. Es könnte immer noch etwas besser, grösser, schneller und schöner sein. Zufriedenheit und Genügsamkeit ist das Glücksrezept.
  9. Sei einsichtig: Mach Fehler, sei einsichtig und lerne daraus.
  10. Sei gelassen: Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Übe Gelassenheit, lass dich treiben und leben in der Gegenwart.

Dass diese 10 Punkte auch tatsächlich umgesetzt werden können, wurde am zweiten Tag gleich unter Beweis gestellt. Ein bunter Nachmittag im Kosmos Berlin mit vielen kleinen Glücksmomenten machte die Anwesenden #einfachhappy. Der Goodie-Bag mit Drumsticks, Springseil und Glücks-Agenda bleibt als schöne Erinnerung. Gerade die Agenda erinnert hoffentlich jeden Tag daran, dass Lebensfreude im Alltag nicht vergessen gehen darf.

BalloonsTrink ne Coke mit HappinessHappiness is a journey

Nebst ganz vielen persönlichen Erkenntnissen, spannenden Themen für die Glüxbox und interessanten Kontakten, nehme ich von diesen zwei inspirierenden Kongress-Tagen mein ganz eigenes Lebensfreude-Motto mit:

“Mehr Gelassenheit und weniger Perfektionismus.”

Meine Teilnahme am Happiness Kongress wurde kosten- und bedingungslos vom Coca-Cola Happiness Institut ermöglicht. Danke, dass ich Teil davon sein durfte. 

Glücklich in 50 Tagen – #TeamHappySwiss blickt zurück

50 Tage am Stück Sport, das war die Aufgabe der 5×50 Challenge des #TeamHappySwiss. Im Januar angekündigt, waren tatsächlich Ende März 28 Mitglieder mit am Start. Nach 50 Tagen, 9’238 Kilometern und 885 Stunden hat das #TeamHappySwiss letzten Sonntag die Ziellinie überquert. Nicht nur die Zahlen sind überwältigend, auch das Engagement der Team-Mitglieder. 

Dass #TeamHappySwiss gleich bei der Premiere mit rund 30 Personen am Start ist, war das erste Highlight. Viele weitere folgten in den 50 Tagen darauf. Es wurde gejoggt, in die Pedale getreten und Kilometer für Kilometer zurückgelegt. Das bunt zusammengewürfelte #TeamHappySwiss motivierte sich gegenseitig auf Twitter und teilte dort die Erfolgsmomente.

Tagboard #Teamhappyswiss

Einzelkämpfer mit Teamgeist

Dank dem wunderbaren Teamspirit haben einerseits viele Teammitglieder durchgehalten und andererseits wurden diejenigen mit Fehltagen motiviert, trotzdem weiter zu machen. Jeder kämpfte für sich alleine und trotzdem fand man online im Team zu jeder Tages- und Nachtzeit Unterstützung. Das war sehr bereichernd und brachte so einige Schweinehunde zum Schweigen.

Was während den 50 Tagen der Challenge leider nicht klappte, soll in den kommenden Wochen noch stattfinden: Ein Treffen und gemeinsames Anstossen. Schliesslich kennen sich die Mitglieder vom #TeamHappySwiss grösstenteils noch gar nicht persönlich.

95 % waren glücklich und 85 % erfolgreich

Von den anfangs 28 Mitgliedern, mussten leider zwei vorzeitig abbrechen (wir sehen uns im nächsten Jahr ;-)) und sechs kriegten bereits vor dem Start kalte Füsse. Somit bestand das #TeamHappySwiss aus 20 Personen. Die Hälfte davon darf sich nach 50 Tagen “Finisher” nennen, da sie jeden Tag aktiv war. Nicht weniger erfreulich ist, dass das Team-Soll zu 85 % erfüllt wurde. Von insgesamt 1’000 Aktivitätstagen (50 Tage je Mitglied) war das #TeamHappySwiss an knapp 850 Tagen aktiv.

Und wenn die Teilnehmer aktiv waren, dann haben sie sich dabei auch gut gefühlt. Oder zumindest danach besser als zuvor. Nur gerade 5 % der Aktivitäten wurden mit der Wertung “Really struggled today” erfasst.

5x50 FinisherSind wir nun tatsächlich glücklicher?

Ob wir nun glücklicher sind, will und kann niemand so genau beantworten. Zumindest ausgeglichener und zufriedener, berichten einige. Sie haben Motivation und Routine gefunden, wollen sich auch weiterhin mehr bewegen und sind bereit für neue sportliche Ziele.

Auch wenn die 30 Minuten pro Tag wirklich kein Ding sind, fehlt den meisten mindestens ein Ruhetag in der Woche. Für die Disziplin wurden einige nebst Stolz auch mit Knackwädli und Bikini-Body belohnt. Oder wie Team-Mitglied Karin in ihrem persönlichen Rückblick berichtet: Minus eine Hosengrösse.

Unglücklicher hat es die Teilnehmer auf jeden Fall nicht gemacht. Die meisten wollen auch im nächsten Jahr wieder mit am Start sein. Und das will ja etwas heissen.

Was ist mit dir? Trag dich in die Liste ein und werde frühzeitig informiert, wenn das #TeamHappySwiss wieder die Laufschuhe schnürt.

Das Glück beim Namen nennen

Wald Sonnenlicht

Manchmal kann man das Glück nicht in Worte fassen. Weil es schlicht keine passenden dafür gibt. Zumindest nicht in unserer Sprache. Kleine Glücksmomente kann man zwar beschreiben, aber der magische Moment an sich, hat selten einen Namen. Es gibt aber Ausnahmen. Komorebi und Utepils sind nur zwei davon.

Mein Arbeitskollege Dani hat mich darauf hingewiesen, was für tolle Wörter es in anderen Sprachen so gibt, um Glücksmomente zu beschreiben. In Norwegen nennt man zum Beispiel einen Sonnentag, den man mit einem Bierchen draussen verbringt, ganz einfach “Utepils”.

Mein Lieblings-Glückswort kommt allerdings aus Japan und heisst “Komorebi”. Bestimmt kennt ihr diese mystische Stimmung, wenn das Sonnenlicht durch Bäume flackert und von den Blättern zerstreut wird. Oder? Für mich ein klarer Glücksmoment, der ab sofort einen Namen hat: Komorebi.

Baum Blätter Sonnenlicht

Eigentlich könnte ein dickes neues Wörterbuch nur gefüllt mit Worten für Glücksmomente entstehen. Es gibt so viele kleine Dinge, die einen eigenen Namen verdient hätten.

  • Tage, an denen der Mond auch tagsüber deutlich am Himmel zu sehen ist
  • Der erste Atemzug draussen in der kalten Morgenluft
  • Das Wippen des Pferdeschwanzes beim Joggen
  • Das Leuchten eines Rapsfeldes an einem grauen Tag
  • Durch buntes Herbstlaub stampfen
  • Wenn federleichte Blütenteilchen durch die Luft schweben
  • In ein frisch bezogenes Bett hüpfen
  • Duft von frischem Brot, der in der Wohnung hängt
  • Während der Fahrt lauthals zur Musik des Autoradios mitsingen
  • Auf verabredete Freunde zulaufen und sich bereits von Weitem anlachen
  • Im letzten Moment das Schneckenhäuschen entdecken und ausweichen können
  • Ein Duft, der dich für eine Millisekunde zurück in die Vergangenheit beamt
  • Wenn Porridge köchelt und klebrige Blasen blubbern

Und aus aktuellem Anlass: Nach Feierabend bei Regen nach Hause laufen und frische Erdbeeren essen. :-) Für welche Glücksmomente würdest du dir ein eigenes Wort wünschen?

Glücklich durchs 2014

Worksheet Glücklich durchs 2014

Kurz vor Jahresende verriet die Glüxbox Tipps, wie man 2014 zum eigenen Glück findet. Die Tipps in Form von 14 Fragen durfte jeder für sich beantworten und sich glückliche Ziele fürs 2014 setzen. Nun ist der 1. Mai und und ein Drittel vom “neuen Jahr” liegt hinter uns. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und wenn nötig die Wegweiser zum Glück etwas zu justieren. Ein kleines Worksheet hilft dabei. 

Ausschlaggebend für den Blick auf meine persönlichen “Glücksvorsätze 2014″ war ein Tweet von Dr. Happy. Er erinnerte mich daran, dass das Glück nicht einfach so bei uns vorbei schaut, wenn wir es nicht selber kreieren.

Happiness ist not given to us, we must create it. @drhappy

Inspiriert von diesen Worten, habe ich ich mein Notizbuch hervorgeholt und meine Glücksvorsätze angeschaut. Welche sind auf dem richtigen Weg? Wo hapert es noch? Welche Punkte sind für mein Glück nicht mehr so wichtig wie noch Anfang Jahr?

Fragen über Fragen, die sich wiederum jeder selber stellen darf. Wer lieber Fragen beantwortet als stellt, für den gibt’s ein übersichtliches Worksheet, dann geht das nämlich ruckzuck. Das können übrigens auch Personen ausfüllen, die sich bisher noch keine Vorsätze fürs 2014 gemacht haben. Es ist schliesslich nie zu spät, sich auf den Weg nach dem eigenen Glück zu machen.

Worksheet zum Anschauen, Ausdrucken und Ausfüllen

 

Möchtest du mehr solche Worksheets in der Glüxbox entdecken oder was wünschst du dir sonst noch für Inhalte?

Glückliche Notizen aus NYC

happy note

Wenn Freunde in die Ferien fahren, dann flattert nicht selten eine hübsche Postkarte in den heimischen Briefkasten. Die freudigen Feriengrüsse machen auch die Daheimgebliebenen glücklich. Meine wunderbare Freundin Felice hat mir aus NYC leere Karten mitgebracht. Die machen mich aber nicht weniger glücklich. Ganz im Gegenteil. front happy note

So simpel aber wunderschön die Idee dahinter und deren Umsetzung: Happy Note. Und wieso sollte man glückliche Notizen hinterlassen? Weil Glück sich ja bekanntlich verdoppelt, wenn man es teilt. Macht euch also gefasst, ab sofort hinterlasse ich gelegentlich einige glückliche Notizen bei Freunden und Bekannten. Danke Felice für das tolle Mitbringsel!

Keine Sorge, kleine Glücksbotschaften machen auch auf einem ganz normalen Post-It glücklich. :-) Ausprobieren!

Die glücklichste Marathonläuferin

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Als Zuschauer des Zürich Marathons sieht man so einiges. Neben bekannten Gesichtern, die man mit Zurufen zum Lächeln bringt, auch viele verbissene und leidende Läufer. Die Läuferin mit der Nummer 2098 gehörte definitiv nicht zu den Letzteren. Egal ob bei Kilometer 5 oder 35, Gergina sah immer zufrieden und glücklich aus. Wie machte sie das bloss? Ich habe nachgefragt.

Inwiefern macht dich Laufen glücklich?
Es gibt nichts Besseres, als sich in der Natur zu bewegen. Wer schon einmal entlang der Zugerseeküste gelaufen ist, weiss, wie glücklich die wunderschöne Landschaft macht.

Wie fühlst du dich während einem Marathon? 
Gut und voller Respekt vor der anstehenden Aufgabe sowie dankbar für jeden zurückgelegten Kilometer.

Was machst du vor dem Marathon-Start zum Einstimmen?
Ich dreh die Musik in meinen Kopfhörern auf und spreche ein Stossgebet.

Und was für Musik hörst du? 
Ich habe eine Jogging-Playlist mit motivierendem Mainstream-Pop. In Zürich bin ich tatsächlich völlig zufällig zu Pharrell Williams “Happy” ins Ziel gelaufen.

Hast du einen Glücksbringer dabei?
Ja, ich trage eine Halskette mit positiver Energie – einen Scalar.

Was ist dein Motto auf der Strecke?
Kein Stress! Gesund und mit viel Spass vor dem Besenwagen finishen.

Welche Zurufe vom Publikum motivieren dich am meisten?
Bald gibt’s Bier! :-) Nee, ich freue mich extrem, wenn Leute mich erkennen und mir zurufen. Und es geht nichts über die Gesichter meiner Lieben auf der Zielgeraden.

Was machst du in Momenten, wo es unterwegs hart wird?
Ich richte meine Gedanken ganz bewusst auf Positives aus. Die Strasse ist mein Freund und jeder Schritt lädt mich mit Kraft und positiver Energie auf und bringt mich näher zum Ziel.

Was passiert nach der Ziellinie?
Ich bin überglücklich!

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42 km zu rennen, macht glücklich. Das wird für einige Leser unverständlich sein. Dein Tipp, wieso man es trotzdem ausprobieren sollte? 
Es gibt kein Glücksrezept und keine Glücksgarantie. Nur etwas weiss ich: Wer es nicht selbst ausprobiert hat, kann nicht behaupten, dass es nicht glücklich macht. Wer schon einmal über sich hinausgewachsen ist, weiss, wie glücklich unmöglich scheinende, aber erfolgreich realisierte Vorhaben machen.

Auf welcher Laufstrecke sind Glücksmomente garantiert?
Beim Grand-Prix von Bern: meiner Ansicht nach der wunderbarste Lauf der Schweiz mit der besten Stimmung. Ganz eindeutig die schönsten 10 Meilen der Welt!

Wie hast du zum Laufen gefunden?
Eine Freundin hat mich mit dem Laufvirus angesteckt und mich motiviert, am Silvesterlauf in Zürich mitzumachen. Sie begeisterte mich für die Teilnahme an längeren Läufen. Bis ich dann auf einmal Marathons lief.

Was nimmst du von deiner Marathon-Erfahrung mit in den Alltag?
Sport ist die ultimative Verbindung von Körper und Geist. Die mentale Stärke und Geduld, die man sich durch die Aufrechterhaltung der Motivation antrainiert, macht sich im Alltag mehr als bezahlt.

Was war bisher dein grösster sportlicher Glücksmoment? 
Der Locarno Triathlon 2013. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das schaffe.

Dein nächstes Ziel? 
Der Ironman Zürich am 27. Juli 14.

Und wie bist du beim Triathlon gelandet?
Ich erlitt einen Ermüdungsbruch am rechten Fuss und durfte drei Monate nicht laufen. Nach wenigen Wochen erlaubte mir mein Arzt das Schwimmen. Kurz darauf durfte ich zusätzlich noch aufs Velo-Ergometer. Und da kam mir der erste Triathlon-Gedanke.

Also eigentlich Glück im Unglück. :-) Was bedeutet für dich Glück überhaupt?
Glück ist jeder neue Tag meines Lebens: Ich stehe jeden Morgen auf und bin dankbar dafür.

Und wie findet man das Glück?
Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen. Wer achtsam ist, wird sie bemerken und glücklich werden. Und dieses Glück wird noch mehr Glück anziehen. Es ist wichtig, loszulassen und nichts zu forcieren. Dann kommt das Glück ganz von allein.

Wer sich selber ein Bild machen will von der glücklichen Läuferin, stellt sich am besten am 27. Juli an den Strassenrand und schreit “Bald gibt’s Bier!”. :-) Mit ihrer positiven Einstellung wird Gergina bestimmt auch den Ironman Zürich mit einem Lächeln meistern. Weiterhin viel Freude an der Bewegung und zahlreiche Glücksmomente, liebe Gergina! Du bist eine Inspiration inmitten der verbissenen und leidenden Läufer. Danke!

An Ostern zieht das Glück ein

Osterhasen DIY Modelliermasse

Ostern bringt Glück in die Wohnung. Nein, nicht in Form von süssen Schoggihasen, sondern mit Besuch von Freunden und Familie. Ein Osterbrunch mit lieben Menschen, leckerem Essen und lustiger Deko macht den Ostersonntag zu einem Glückstag. Diese drei kleinen Glücksbringer zaubern den Gästen bestimmt ein Lachen aufs Gesicht.

Egal ob wenig Zeit oder wenig Talent für Basteleien, diese drei Osterdeko-Tipps sind einfach und ruckzuck gemacht. Und es ist für alle etwas dabei: leckere Zopftiere, praktische Eierbecher und hübsche Dekohäschen.

Osterhasen aus Zopfteig
Die Idee von Zopftieren ist alles andere als neu, diese Hasenform allerdings schon. Darum macht sich der Osterhase aus Zopfteig auch ideal als Tischdeko auf dem Ostertisch.

Zopfteig Osterhase

Für den Teig eignet sich ein üblicher Zopfteig. Danach kleine Bälle formen und Ohren mit einer Schere einschneiden.

Eierbecher mit persönlicher Nachricht
Wer von euch hat Eierbecher zuhause? Und wer von den Ja-Sagern weiss noch, wo sie sind? Tatsache ist, man braucht sie viel zu selten und daher habe ich mir gar keine angeschafft. Stattdessen bastle ich für den Osterbrunch welche. Und was für welche: Superhelden, die persönliche Nachrichten übermitteln. Den Liebsten hat man schliesslich immer etwas zu sagen.

Eierbecher Ballerina

Eierbecher Liebe

Aus etwas dickerem Papier einen Streifen schneiden, Superhelden malen und zu einem Ring kleben, Sprechblase schreiben und am Ei ankleben. Und für gänzlich Untalentierte oder Zeitlose, gibt es sogar Vorlagen zum Downloaden und Ausdrucken.

Deko-Hasen
Diese Hasen sind weder praktisch, noch essbar aber hübsch anzuschauen. Einfach mit Modelliermasse kleine Häschen formen, trocknen lassen und fertig ist die ganz eigene Osterdeko. Viel mehr braucht es auch nicht, da mit all den Leckereien sowieso schon viel zu viel auf dem Tisch stehen wird. Und wenn man genug davon macht, eignen sich die Häschen auch ideal als kleine Gastgeschenke.

Osterhasen DIY Modelliermasse

Osterhasen DIY Modelliermasse

Osterhasen DIY Modelliermasse

Osterhasen DIY Modelliermasse

Aus Modelliermasse rechteckige Stücke schneiden, Ohren einschneiden und zu Häschen formen. Trocknen lassen und wenn gewünscht anmalen.

Und zur Not tun es auch frisch gepflückte Wiesenblumen. Die holen den Frühling und das Glück in die gute Stube und auf jeden Ostertisch.

Was ist dein Tipp für einen ruckzuck Ostertisch, der glücklich macht?